Donnerstag, 17. Dezember 2015

Gipsfiguren als Geschenkanhänger

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik


Heute haben wir kleine Gipsfiguren gebastelt, die man zum Beispiel gut als Dekoration auf Geschenke kleben kann. Dazu braucht man das Innenleben aus Plastik einen Schokoadventskalenders. Den Adventskalender plündern ist natürlich das beste bei dieser Bastelei, leider hatten wir aber noch die Plastikform aus den letzten Jahren, sodass wir das in diesem Jahr nicht machen mussten. In diese Form gießt man den nach Packungsanleitung angerührten Gips. Das Trocknen geht recht schnell, nach etwa einer Stunde kann man die kleinen Figuren herausholen.


Diese Figuren haben die Kinder dann mit Wasserfarbe bunt angemalt. Wenn es noch festlicher werden soll, kann man sie danach mit durchsichtigem Kleber anpinseln und mit Glitzer bestreuen. 

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Samstag, 12. Dezember 2015

Einfache weihnachtliche Fensterdeko

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik


Hier seht ihr unsere Weihnachtsdeko fürs Fenster, die auch für kleine Kinder ganz einfach zu machen ist. Dazu schneidet man aus weißem Papier Kugeln aus. Die Kinder dürfen Glanzpapier dann in kleine Schnipsel reißen. Die Schnipsel, die Kugel und ein Klebestift standen dann über zwei Wochen in einem Aktionstablett zur Verfügung, sodass die Kinder die Kugeln immer bekleben konnten, wenn sie Lust dazu hatten.


Für den Tannenbaum haben wir dann grüne Schnur an das Fenster geklebt, man kann den Baum aber auch mit Fensterfarbe direkt auf die Scheibe malen. Die bunten Christbaumkugeln haben die Kinder dann auf den Baum geklebt.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Fühlwanne: Mondsand als Ersatzschnee

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Fühlsinn, Feinmotorik


Da es mit dem Schnee hier im Rheinland eher schlecht aussieht, haben wir diese Woche eine Fühlwanne zur Verfügung gestellt, deren Inhalt von der Konsistenz her Schnee etwas ähnelt (nur nicht so kalt ist). Dazu haben wir Mondsand von Delta benutzt. Dieser Sand ist formbar und man kann damit leichtere Dinge modellieren, ihn aber auch zerbröseln lassen. Durch die leicht feuchte Konsistenz halten Figuren oder Gebilde, die man mit Sandförmchen baut, wesentlich besser als mit Spielplatzsand.


Für Fühlwannen, die etwas mehr Dreck machen, nutzen wir oft ein Planschbecken, in das ich die eigentliche Fühlwanne dann stelle. So kann man das Material am Ende einfacher zurückschütten und das Chaos im Zimmer hält sich in Grenzen. 

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Freitag, 27. November 2015

Eisige Schneeflocken und Schneemänner aus Wasserfarben

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik




Heute haben wir Schneeflocken und Schneemänner gemalt. Für die Schneeflocken haben wir weißes Papier mit Kreppband sternenförmig beklebt. Am besten testet man anfangs kurz, ob sich das Kreppband einfach wieder vom Papier lösen lässt, ohne das Blatt zu zerreißen. Dann haben die Kinder die Bilder mit blauer Wasserfarbe und Pinseln und Schwämmen angemalt.


Die Bilder sehen auch schön aus, wenn die Kinder viel Wasser und wenig Farbe benutzen oder manchmal sogar nur mit dem Pinselwasser malen. Das Projekt ist daher auch gut für Kinder geeignet, die mit Wasserfarben noch nicht so vertraut sind. 


Als die Bilder trocken waren haben die Kinder das Kreppband dann vorsichtig abgezogen und die entstandenen Schneeflocken waren zu sehen. 

Weil die Kinder gerne noch weiter mit Wasserfarben malen wollten, haben wir spontan noch Schneemänner dazu gebastelt. 


Dazu haben die Kinder das Blatt blau angemalt, ich habe dann aus getrockneten Feuchttüchern jeweils drei Kreise ausgeschnitten, auf die die Kinder Gesicht und Knöpfe gemalt haben. Die Schneemänner und die Hüte aus schwarzer Pappe haben die Kinder dann auf die blauen Bilder aufgeklebt. 

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Mittwoch, 25. November 2015

Wir basteln Adventskränze

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik



Passend zum ersten Schnee haben wir in dieser Woche unsere (nadelfreien) Adventskränze gebastelt. Dazu habe ich aus Pappteller den Mittelteil ausgeschnitten und die Kinder haben den Kranz mit grüner Wasserfarbe angemalt. Solange die Farbe noch nass war, haben wir die Kränze großzügig mit Glitzerpulver verschönert. Ein Blatt weiße Pappe haben wir dann großflächig rot angemalt, woraus wir jeweils vier Kerzen geschnitten haben. Die Kerzen haben wir mit Klebestift auf die Kränze aufgeklebt, ebenso kleine Blumen und Kugel zur Verzierung.

Mit einer großen Schleife versehen kann man die Kränze auch gut als Türdeko verwenden.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Freitag, 20. November 2015

Wir malen die kleine Raupe Nimmersatt

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik, Körpergefühl



In der letzten Woche haben wir das Buch Die kleine Raupe Nimmersatt geschenkt bekommen (wir hatten es früher schon einmal, aber die beliebtesten Bilderbücher gehen leider auch am schnellsten kaputt). Nachdem die Kinder fasziniert waren von der Geschichte, haben wir uns entschlossen, die Raupe Nimmersatt auch zu malen.

Wir haben dazu zunächst ein weißes Blatt Papier über ein Lindenblatt gelegt und mit Wachsmalstiften drübergemalt.


Das fertige Blatt habe ich dann ausgeschnitten. Die Kinder durften sich dann die Socken ausziehen und ihre Zehen mit Wasserfarbe grün bemalen. Je nach Alter und Fertigkeiten der Kinder können sie das entweder selbst, gegenseitig oder die ErzieherIn, Tagesmutter oder -vater oder Eltern helfen dabei. Dann haben sie einen Abdruck der Zehen auf das Blatt gemacht.


Der Raupe kann man dann noch ein Gesicht, Fühler und Beine malen und fertig ist die Raupe Nimmersatt.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina


Samstag, 7. November 2015

... und noch mehr Laternen

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik


In dieser Woche haben wir herbstliche Windlichter gebastelt. Sie machen sich gut als Dekoration, man kann sie aber auch als Laterne für den Martinstag verwenden.

Dazu haben wir zuerst im Park schöne Blätter gesammelt. Zuhause haben die Kinder die Blätter vorsichtig gesäubert und getrocknet, um sie dann auf eine Laminierfolie zu legen.



Als sie mit der Anordnung zufrieden warten, haben wir sie laminiert. Bei großen Blättern sollte man den Stängel abschneiden, sonst wird die Folie zu dick. Die fertige Folie haben wir mit Naturbast umwickelt. Zum Schluss konnten die Kinder ihr Windlicht noch mit weiteren herbstlichen Fundstücken verzieren. Dazu haben sie die Sachen einfach zwischen den Bast gesteckt.


Wir haben die Windlichter über elektrische Kerzen gestellt. Um sie als Laterne zu nutzen locht man das obere Ende an zwei gegenüber liegenden Seiten und knotet eine Schnur fest, woran man die Laterne dann am Stab festhängen kann. 

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Freitag, 6. November 2015

Laterne, Laterne...

Alter: ab 2,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik, Kreativität


Das sind die Laternen, die die ältesten Kinder, ab ca. 2,5 Jahren, gebastelt haben. Die 1. und die 3. auf dem Bild haben sie alleine gemacht. Dazu haben sie Transparentpapier mit bunter Acrylfarbe bemalt. Teilweise haben sie die Laterne noch mit Glitzerpulver bestreut. Die 2. und 4. Laterne eignet sich besonders für das gemeinsame Basteln mit Eltern, Großeltern oder älteren Geschwister. Die Kinder haben sich dafür ein Motiv ausgedacht, bei diesen beiden waren es Bagger und Meerjungfrau. Dann haben sie ihre Hände mit den passenden Farben angemalt und Handabdrücke gemacht, die ich dann mit den entsprechenden Details zu dem gewünschten Motiv gemalt haben.

Wenn ihr etwas besser malen könnt als ich, dann sind bei der Motivauswahl sicher keine Grenzen gesetzt ;-)

Das getrocknete Transparentpapier habe ich dann zwischen Ober- und Unterseite einer Käseschachtel geklebt. Diese kann man auch im Bastelgeschäft kaufen, wenn man selbst nicht genug Käse essen mag.

Viel Spaß beim Kreativsein und ausprobieren
NurTina

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Einfache Laterne für Kleinkinder

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik


Heute haben wir die erste Laterne für dieses Jahr gebastelt. Wir haben uns für diese Schaflaterne entschieden, weil auch schon Kleinkinder dabei den Großteil der Bastelarbeit übernehmen können. So ist sie auch für Kinder in der Krippe oder Kindertagespflege geeignet. 

Man braucht dafür:
  • eine leere Plastikflasche (wir nehmen die von Granini, weil sie eine schöne Form hat)
  • Tapetenkleister
  • Wattebällchen
  • ein Stück Pappe in braun oder schwarz
  • Klebestift, Pinsel, Filzstift, Schere, Schnur, Nadel

Die Kinder können zunächst den Tapetenkleister mit dem Pinsel auf der Flasche verteilen, so dass sie im unteren Bereich rundherum klebt. Die Graniniflasche hat den Vorteil, dass man sie am schmalen Hals gut festhalten kann.


Dann werden die Wattebällchen auf die Flasche geklebt. Wenn alles trocken ist, kann man Teile der Bällchen wieder vorsichtig abrupfen, damit die Schafwolle nicht so dick ist und das Licht gut durchscheinen kann.

Den Kopf zeichnet man auf die Pappe, schneidet es aus und beklebt ihn oben nochmal mit Watte. Größere Kinder können nach ihren Fähigkeiten natürlich selbst malen und schneiden. Der Kopf wird dann auf die Flasche geklebt. Links und rechts bohrt man mit der Nadel zwei kleine Löcher und fädelt die Schnur durch, damit man die Laterne später an den Stab hängen kann. 

 
Fertig!

Viel Spaß beim Nachbasteln und liebe Grüße,
NurTina



Samstag, 19. September 2015

Aktionstablett: Wir füttern unseren Linsenkerl

Alter: ab 2 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik


Hier seht ihr noch eins unserer Aktionstabletts, welches besonders die feinmotorischen Fähigkeiten fordert. Dazu braucht man nur eine kleine Schale mit trockenen Linsen (es funktionieren auch Bohnen oder andere kleine Dinge), einen Löffel und einen kleinen Ball. Wir haben einen Plastikball aus dem Bällebad genommen, ein Tennisball ist auch eine gute Möglichkeit. In den Ball wird ein kleiner Schlitz geschnitten, außerdem habe ich ihm noch ein Gesicht aufgemalt.

Die Kinder können den Linsenkerl dann in einer Hand halten und ihm mit dem Löffel die Linsen füttern. Dazu müssen sie mit der einen Hand den Ball zusätzlich ein bisschen zusammendrücken, damit der Mund sich öffnet. Sich auf beides gleichzeitig zu konzentrieren ist eine große Herausforderung. Für kleinere Kinder ist es einfacher, wenn ich den Ball festhalte und sie füttern.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Samstag, 12. September 2015

Bunten Herbstbaum stempeln

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik


Auch wenn der Kalender noch etwas anderes sagt, bei unseren Ausflügen merken wir, dass der Herbst langsam beginnt und einige Bäume sich schon bunt färben. Passend dazu haben wir diese Woche einen bunten. herbstlichen Baum gebastelt. Dazu haben wir auf weißes Papier einen braunen Baumstamm gemalt. Mit einem Korken haben die Kinder dann mit den passenden herbstlichen Farben stempeln können.


Die meisten Blätter sind auf unseren Bildern noch in der Baumkrone, aber einige sind auch schon heruntergefallen oder fliegen durch die Luft.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Samstag, 5. September 2015

Wir malen mit Rasierschaum

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Fühlsinn, Farbverstehen



Wir haben in dieser Woche eine Malaktion mit Rasierschaum gestartet. Dazu bekommen die Kinder weißes Papier (am besten etwas fester), auf das ich einige Tupfer Rasierschaum gebe. Wer die Flasche schon alleine bedienen kann, darf das selbst tun. Ich verwende dazu Rasierschaum für besonders sensible Haut, da die Kinder ihn auch gerne mal mit den Händen befühlen wollen.


Dann dürfen die Kinder noch etwas Acrylfarbe aufs Blatt tupfen und bekommen zunächst Pinsel zur Verfügung gestellt. Man sieht auf dem Bild schon, wie unterschiedlich die Kinder sich dem neuen Material annähern, das darf natürlich jeder in seinem Tempo tun. 


Die Verbindung des Schaums mit der Farbe gibt schöne Effekte, wie man hier sehen kann. Als die Kinder Farbe und Schaum ausreichend erkundet hatten, haben ich zusätzlich Gabeln zur Verfügung gestellt. Damit kann man die Farbe wieder Abkratzen und so weiße Spuren erzeugen. 


Als alle fertig waren, gab es für jeden noch ein Lineal, mit dem man überschüssigen Schaum vom Blatt abschaben kann. Kleine Schaumreste sind kein Problem und trocknen aus, bleibt aber zuviel auf dem Blatt, wird es nicht richtig trocken und matschig. Auch das Ziehen des Lineals kann die noch nicht trockenen Farben noch einmal miteinander mischen und ganz neue Effekte entstehen lassen. 


Man sieht bei den fertigen Bildern gut, wie sich die Kinder dem Material ganz unterschiedlich nähern und wie sehr verschiedene Bilder daraus entstehen, obwohl allen Kindern die selben Rohstoffe zur Verfügung standen. 

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Montag, 31. August 2015

Tischspruch zum Thema Berufe und Lebensmittel

Alter: ab 2 Jahren
Besonders gefördert: Kognition, Rhythmik


Kinder mögen es, wenn es in ihrer Welt, die für sie manchmal noch neu und unberechenbar ist, immer wiederkehrende Rituale und Abläufe gibt, die sie erkennen und die ihnen Sicherheit geben. Tischsprüche, die das gemeinsame Essen einleiten, können so ein Ritual für die Kinder darstellen. 

Ich wurde dazu gefragt, ob ich einen Tischreim kenne, der das Thema Berufe um die Herstellung von Lebensmitteln aufgreift, da das gerade ein Projekt im Kindergarten war. Da ich bisher keinen kannte, habe ich mir selbst einen ausgedacht. Vielleicht könnt ihr ihn ja auch für euer nächstes Projekt gebrauchen. 

Viel Spaß damit und liebe Grüße,
NurTina

Sonntag, 30. August 2015

Neue Experimentier- und Schüttelflaschen

Alter: ab Greifalter
Besonders gefördert: Feinmotorik, Sehsinn, Hörsinn


Nachdem unsere alten Schüttelflaschen nach und nach kaputt gegangen sind, haben wir diese Woche neue gemacht. Bei den ersten Flaschen lag der Schwerpunkt auf dem Hörsinn, wir haben sie mit vielen Materialien gefüllt, die sich beim Schütteln ganz unterschiedlich anhören. Dieses mal wollte ich Schüttelflaschen machen, die auch für Hörgeschädigte Kinder spannend sind, weshalb der Schwerpunkt auf dem Sehsinn liegt. Wir haben auch aber zwei Experimentierflaschen gemacht, die knifflige feinmotorische Aufgaben enthalten.


Zunächst einmal waren aber die Flachen selbst interessant für die Kinder. Sie wurden in Reihen aufgestellt, rollen gelassen, auf die Deckel gestellt, Türme wurden damit gebaut und vieles mehr.


Dann wurde natürlich auch auf die verschiedenen Inhalte geachtet:

  • Federn: machen kaum Geräusche, fallen sehr langsam, sind leicht
  • Wasser mit Spülmittel: gluckert beim Schütteln, je mehr man schüttelt, desto dichter wird der Schaum
  • Muscheln: klackern beim Schütteln
  • Reis mit Muggelsteinen: Wie kann man die Steine am Besten zum Vorschein bringen?
  • Wasser mit einem Korkschiff: eine der kniffligen Aufgaben: das Schiff kentert bei zu festem Schütteln. Wie muss man die Flasche dann bewegen, damit es wieder richtig herum schwimmt?

  • Gefärbtes Wasser mit einer Ölschicht: langsam gedreht bilden sich große Öltropfen, die nach oben schwimmen. Schnell geschüttelt scheinen sich die Flüssigkeiten zunächst zu verbinden, um sich dann langsam wieder zu trennen

  • Universum in der Flasche (Anleitung folgt separat)
  • dicker Kleister mit Muggelsteinen: die Steine bewegen sich nur sehr langsam im dick angerühren Kleister. Schnell schütteln bringt wenig, hier ist Geduld gefordert


  • kleine Holzkugeln und eine Abtrennung aus Pappe mit einem Loch: hier können die Holzkugeln durch geschicktes Drehen von der einen Seite der Pappe zur anderen gelangen. Auch hier ist Geduld und Feinmotorik gefordert, zudem werden Erfahrungen mit den physikalischen Gesetzen gemacht (Wie muss die Flasche gedreht werden, damit die Kugeln in die gewünschte Richtung rollen?)
Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Dienstag, 25. August 2015

Fühlwanne: Kleister mit Muggelsteinen

Alter: ab einem Jahr
Besonders gefördert: Fühlsinn, Feinmotorik


Hier sehr ihr eine weitere unsere Fühlwanne, die bei den Kindern sehr beliebt ist. Dazu haben wir Kleister nach Packungsanleitung angerührt und in eine Wanne (Trofast von Ikea) geschüttet. Die Kinder haben dazu eine Dose mit Muggelsteinen bekommen, mit denen sie gleich experimentiert haben.


Sie haben die Steine in den Kleister fallen lassen und beobachtet, wie sie ganz langsam einsinken. Die durchsichtigen Steine sind dann kaum noch zu sehen. Sie wiederzufinden erfordert es daher, sich ganz auf den Tastsinn zu verlassen - eine spannende Erfahrung für die Kinder. 


Dann haben die Kinder noch bemerkt, dass man auf dem schwarzen Tisch mit dem Kleister tolle Handabdrücke machen kann. Zum Schluss haben wir alle Muggelsteine gefischt und im Waschbecken mit klarem Wasser abgewaschen. Das Waschbecken mit Wasser und Steinen war dabei nochmal genauso spannend, wie die Fühlwanne selbst.

Viel Spaß beim Nachmachen  und liebe Grüße,
NurTina


Sonntag, 23. August 2015

Bunte Murmelbilder

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Grobmotorik, Hörsinn, Kooperation



Diese Woche haben wir in der Kindertagespflege mit der Murmeltechnik bunte Bilder hergestellt. Dazu haben die Kinder zunächst Acrylfarbe auf ein Blatt Papier getupft, das sie in eine Wanne gelegt haben. Wir nutzen dazu die Wanne "Trofast" von Ikea. Kuh und Esel durften dabei zuschauen.


Anschließend haben die Kinder die Wanne links und rechts gehalten und die Kugel über das Blatt rollen lassen. Dabei haben wir ein Lied gesungen, das wir aus der Spielgruppe kenne: 

Mein Ball der rollt jetzt hin und her,
hin und her, hin und her,
und auch mal kreuz und auch mal quer,
auch mal kreuz und quer.
Jetzt ist er hier bei mir,
doch dann rollt er zu dir. 




Das gemeinsame Bewegen der Wanner erfordert eine gute Kooperation, die Kinder müssen die Wanne jeweils in die gleiche Richtung kippen und sich so, zumeist nonverbal, absprechen. Zudem ist das räumliche Denken gefordert: Wie muss man die Wanne kippen, damit die Kugel in die gewünschte Richtung rollt? Auch motorisch ist das eine Herausforderung. Manchmal klebt die Kugel fest, dann muss man fester schütteln, aber gleichzeitig nicht zu feste, damit sie nicht aus der Kiste hüpft. 

Auch bei so einem einfachen Spiel werden also viele verschiedene Fähigkeiten gefordert und gefördert. Und am wichtigsten: die Kinder hatten großen Spaß dabei und haben am nächsten Tag gleich wieder die Bastelsachen hervorgeholt.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Sonntag, 16. August 2015

Aktionstabletts: CDs aufstecken

Alter: ab 1,5 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik, Sehsinn


Jeder kennt diese Spiele aus Holz, bei denen die Kinder bunte Ringe auf einen Holzstab aufstecken können. Da es aber immer viel mehr Spaß macht, mit Dingen zu spielen, die die Erwachsenen auch nutzen (und noch mehr Spaß mit Dingen, an die man eigentlich nicht ran darf), habe ich dieses Aktionstablett zusammen gestellt. Dabei können die Kinder (alte) CDs zurück auf den Behälter stecken. Während das Aufstecken noch relativ einfach funktioniert, ist es eine größere Herausforderung, die CD anschließend wieder herunterzubekommen.

Zusätzlich zu der motorischen Herausforderung bieten die CDs schöne Reize für das Auge: sie reflektieren das Sonnenlicht, spiegeln die Umgebung und richtig gehalten kann das Kind sich sogar selbst darin sehen.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Montag, 10. August 2015

Sommerliches Meeresbild basteln

Alter: ab 2 Jahren
Besonders gefördert: Feinmotorik


Hier seht ihr ein Bild, was man gut nach den Sommerferien basteln kann, wenn die Kinder Muscheln am Strand gesammelt haben. Man kann dabei gut mit den Kindern noch einmal über den vergangenen Urlaub sprechen und sie nach ihren Erlebnissen im Urlaub erzählen lassen. Für das Bild selbst braucht man Gips, den man nach Packungsanleitung, aber mit blau gefärbtem Wasser anrührt. Dazu eignet sich zum Beispiel Wasserfarbe. Die Kinder können die fertigen Gips mit einem Löffel auf einen Pappkuchenteller geben, größere Kinder können oben Wellenformen mit dem Löffel ziehen. Dann werden die Muscheln eingedrückt.

Wer mag, kann über dem Meer noch eine Sonne, Möwen, ein Schiff oder ähnliches malen.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina

Mittwoch, 29. Juli 2015

Spielzeugvorstellung: Klangschale

Alter: ab 1 Jahr
Besonders gefördert: Hörsinn


Heute möchte ich euch ein Spielzeug vorstellen, dass besonders förderlich für Kinder mit einer Hörschädigung ist, aber auch bei anderen Kindern großen Anklang findet. Klangschalen bekommt man im Musikgeschäft, beim Kindergartenbedarf, man kann aber auch auf Flohmärkten oder in den Kleinanzeigen Glück haben. Wir haben unsere gebraucht für 20€ inklusive Klöppel bekommen.

Die Klangschalen werden normalerweise für spezielle Therapien genutzt, bei dem sie auf den Körper des Patienten gestellt und angeschlagen werden. Sie sind aber auch im Kindergarten, der Kinderkrippe oder der Tagespflege ein schönes und lehrreiches Spielzeug und Instrument. Beim Anschlagen wird die Schale in Schwingung ersetzt, die man gut spüren kann, wenn man die Schale zum Beispiel auf die Hand stellt. So können die Kinder den entstehenden Ton nicht nur hören, sondern auch fühlen, was nicht nur für hörgeschädigte Kinder eine spannende Kombination ist. Füllt man die Schale noch dazu mit Wasser, werde die erzeugten Schwingungen in kleinen Wellen sichtbar.

Der laute Gong eignet sich aber auch wunderbar als Einleitung eines Rituales, des Morgenkreises oder einfach als Instrument beim Musizieren. Es ist für die Kinder auch spannend, unterschiedliche Dinge in die Schale fallen zu lassen und zu hören, wie unterschiedlich sie klingen.

Viel Spaß beim Austesten und liebe Grüße,
NurTina

Montag, 27. Juli 2015

Fühlwannen: Korken

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Alter: ab 1 Jahr
Besonders gefördert: Tastsinn



Fühlwanne: Korkenbad

In dieser Woche haben wir eine große Fühlwanne aufgebaut, die wir mit Korken gefüllt haben. Dazu benutzen wir ein Planschbecken, so bleibt das Fühlmaterial einigermaßen an Ort und Stelle und die Kinder haben genug Platz und Raum, um sich ausgiebig mit dem Stoff auseinander zu setzen.




Da die Temperatur es erlaubt hat, haben die Kinder Hosen und Socken ausgezogen. So können sie die Reize auch dort wahrnehmen.


Zusätzlich zum Korkenbad habe ich Schöpfkellen, leere Konservendosen, eine Kiste und Holzschüsseln zur Verfügung gestellt. Die Kinder konnten die Korken aus-, ein- und wieder umräumen, hören, wie es sie in unterschiedlichen Materialien klingen, Türme daraus bauen, die dicken von den dünnen Korken trennen, Hände und Füße darin einbuddeln und vieles mehr. 



An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Hauswirtschaft Koch, die die Korken für uns gesammelt hat. 

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße,
NurTina